Social Media

Photo: Pixabay  
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Was bedeutet das soziale Web für mich? Ich bin jetzt schon eine ganze Weile in sozialen Netzwerken unterwegs, meinen Twitteraccount @nachtsonnen habe ich seit April 2008.

Twitter war damals für mich auf mehrere Arten eine große Hilfe. Ich habe die wunderbaren Braunschweiger Twittermenschen kennengelernt, es gab hier zu der Zeit viele Treffen, wie die #pl0gbar, #burgerparty oder das sonntägliche #siad-Treffen. Es hat gut getan, nach meiner Scheidung wieder unter Leute zu kommen. Und ich habe viele liebevolle und spannende Menschen kennengelernt. Einige sind zu Freunden geworden. Meine Liebste (obwohl sie im Web eher nicht aktiv ist) habe ich bei einem Treffen kennen gelernt.

Ich habe zusätzlich viele Menschen über Twitter gefunden, die sich in dieser Welt genauso Fremd fühlen wie ich, die ähnliche Ansichten haben, gleiche Fragen stellen, Interessen teilen, auch unter Depressionen und Ängsten leiden, bi oder kinky sind. Dieses Gefühl, zu erkennen, nicht allein zu sein, war für mich ungeheuer entlastend.

Ich habe tolle Gespräche, witzige Albereien, tröstende Worte, ernste Diskussion erlebt. Ich hatte meine Einsamkeit geteilt. Ich habe neue Sichten kennengelernt, viel gelernt, eigene Vorurteile abgebaut. Ich habe viel Freude erlebt.

Im sozialen Web fühle ich mich wohl. Es war  in schwerer Zeit ein Rettungsanker. Ich mag die Menschen, mit denen ich dort kommuniziere.  Ich bin froh, dass es existiert. Es ist ein Teil meines Lebens.

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